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Unternehmens-Beteiligungen

Die Investmentklasse der privaten Unternehmensbeteiligungen - im Englischen auch als Private Equity bezeichnet - bietet Chancen wie kaum eine andere. Doch bis vor wenigen Jahren war die Nutzung dieser Chancen aufgrund der extrem hohen Beteiligungssummen nur vermögenden Investoren vorbehalten. Spätestens mit der Einführung geschlossener Privater Equity Fonds hat sich das grundlegend gewandelt. Durch sie wurden die Mindestbeteiligungssummen so klein, dass auch ein Privatanleger einen Teil seines Vermögens in Private Equity Firmen investieren konnte.

Doch geschlossene Beteiligungen haben nicht nur Vorteile: hohe laufende Kosten sowie Einmalkosten zu Beginn der Beteiligung, eine lange Laufzeit von teilweise mehr als zehn Jahren und eine gewisse Intransparenz sorgten dafür, dass sich kaum normale Privatanleger in diesen Investmentbereich vorwagten. Dadurch entging ihnen lange Zeit aber die Investmentklasse mit den historisch höchsten Renditen und einer - je nach Anlagestrategie der Fonds - von den Finanzmärkten dieser Welt völlig losgelösten Bewertung.

In den letzten Jahren kamen dann endlich Produkte auf den Markt, welche es auch normalen Privatanlegern ermöglichten, kostengünstige und transparente Private Equity Investments einzugehen und ihr Geld in einer der renditestärksten Anlageformen anzulegen.

Zu diesen neuen Formen des Private Equity Investment gehören Zertifikate, Dachfonds und börsennotierte Beteiligungsgesellschaften. Besonders Zertifikate und börsennotierte Private Equity Firmen stehen dabei in der Gunst der Anleger ganz weit oben. Gründe dafür sind in den niedrigen laufenden Kosten sowie der Risikostreuung und Transparenz dieser Produkte zu sehen.

Bei ihrem Erwerb fallen lediglich Ordergebühren in der bei Aktienkäufen üblichen Höhe und die laufenden Managementgebühren von ca. 1 bis 2 Prozent pro Jahr an. In manchen Fällen kommt noch eine prozentuale Beteiligung an den eine bestimmte Zielrendite übersteigenden Wertzuwächsen dazu. Das war es dann auch schon mit den laufenden Kosten.

Dazu kommt die börsentägliche Handelbarkeit der Anteile.Müssen die Anleger eines geschlossenen Fonds ihre Anteile teilweise mehr als zehn Jahre halten, bevor sie sie erstmalig veräußern können, kann man Zertifikate und Anteile an börsennotierten Beteiligungsgesellschaften börsentäglich an- und verkaufen. Damit entfallen zwei der Punkte, die vor allem Privatanleger bislang von einem Investment im Bereich Private Equity abhielten.

Für welche Anlageform man sich auch entscheidet, wichtig ist es sowohl auf eine möglichst breite Streuung des Risikos als auch auf niedrige laufende Kosten zu achten, um zum einen das Risiko von Kursverlusten zu minimieren und zum anderen die erzielte Rendite nicht durch ausufernde Kosten zu schmälern.

© 2009 E & W Assekuranz

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